Veranstaltungen

Silvesterkonzert für zwei Orgeln, 31.12.20, 19:00 Uhr

Die Königin der Musikinstrumente im Doppelpack!

an den Orgeln: N.N.

Demnächst mehr über Programm und Eintrittsregelungen.

Ticket Reservierung (Karten werden an der Abendkasse hinterlegt): +49 34 41 53 93 90 / Mail: euleorgelzeitz@gmail.com

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Silvesterkonzert für zwei Orgeln, 31.12.20, 19:00
Bestätigung Abholung *

Festkonzert Ensemble Akadêmia (Frankreich) 10.10.20 / 19:00

FRANÇOISE LASSERRE UND DAS ENSEMBLE AKADÊMIA
artist in residence beim Heinrich Schütz Musikfest 2020

„Akadêmia wurde 1986 gegründet und ist ein barockes Instrumental- und Vokalensemble mit einem einzigartigen künstlerischen Anspruch. Sein Name, der sich auf die von Platon gegründete philosophische Schule bezieht, zeugt von der humanistischen Verankerung des Ansatzes von Françoise Lasserre.
Die Forderung nach Recherche und Respekt vor musikalischen Quellen, die für eine gewisse „Authentizität“ unerlässlich sind, aber auch der Wunsch, Emotionen zu wecken, stehen im Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit.“ (Ensemble Akadêmia)

Dieses Ensemble in Zeitz zu erleben wird der Höhepunkt für unsere Stadt als Spielort des Heinrich Schütz Musikfestes.

Eine Veranstaltung von Heinrich Schütz Musikfest in Kooperation mit Musikfreunde Euleorgel im Zeitzer Dom e.V.

Tickets

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Festkonzert Ensemble Akadêmia, 10.10.20 / 19:00
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Video

Ensemble Resonantia Leipzig, 6.10.20 / 17:00

Christophorus Gewölbe im Dom St. Peter und Paul

Ensemble Resonantia Leipzig

Frank Petersen, Laute und Theorbe
Doreen Busch, Gesang

Im Jahr 2006 gegründet, entwickelt sich Resonantia unter der Leitung des Lautenisten Frank Petersen in kurzer Zeit zu einem gefragten Originalklang-Ensemble.
Der künstlerische Schwerpunkt liegt in der Darbietung der Musik der Renaissance und des Barock. Einem größeren Publikum bekannt wird Resonantia durch die Mitwirkung in der MDR-Sendereihe „Spur der Schätze“.

2013 veröffentlicht das Ensemble anlässlich des 450.Geburtstages des Komponisten John Dowland die CD „Fortune my Foe“. Im gleichen Jahr erscheint eine weitere CD mit Werken des italienischen Komponisten Johann Hieronymus Kapsperger. Zusammen mit Gerhard Schöne und dem Leipziger Behindertenverband entsteht die Musik zum Kinderhörbuch „Der kleine Löwe und seine Freunde“.

Eine Veranstaltung von Heinrich Schütz Musikfest in Kooperation mit Musikfreunde Euleorgel im Zeitzer Dom e.V.

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Ensemble Resonantia Leipzig, 6.10.20 / 17:00
Bestätigung Abholung *

Foto: Resonantia

Orgelkonzert, Preisträgerkonzert 04.10.20 / 17:00

N.N. – Orgel
Das Programm wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Eine Veranstaltung von Heinrich Schütz Musikfest in Kooperation mit Musikfreunde Euleorgel im Zeitzer Dom e.V.

Tickets

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Orgel-Preisträgerkonzert, 04.10.20 / 17:00
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Konzert für Gesang & Orgel, Dorothee Mields – Babett Hartmann, 06.09.20 / 17:00

Dorothee Mields Sopran
Babett Hartmann Orgel

Demnächst mehr über das genaue Programm und Eintrittsregelungen.

Mehr über Dorothee Mields

Über Dorothee Mields

„Heinrich Schütz ist für mich praktizierter GLAUBE.“

„Wenn ich SINGE, bin ich mit mir selbst und der WELT im FRIEDEN.
Wenn ich dies dem Zuhörer VERMITTELN kann, habe ich viel erreicht.“

Dorothee Mields hat wie nur wenige neben ihr die Musik und Kultur des 17. Jahrhunderts verinnerlicht und vermag mit ihrer einzigartigen Stimme dreihundert bis vierhundert Jahre alte Kompositionen zu neuem Leben zu erwecken. Oder wie die Fachpresse schwärmt: „das ist charismatisches Singen“ (BR Klassik) „mit überirdischer Vollkommenheit“ (Neue Zürcher Zeitung). Die Sängerin selbst würde wohl eher von einer beständigen künstlerischen Annäherung an die musikalische Rhetorik des Barock sprechen, von der Suche nach Möglichkeiten, mit Gesang Botschaften und Inhalte so zu transportieren, dass sie die Menschen der Gegenwart unmittelbar erreichen und berühren.

Dorothee Mields ist eine der führenden Interpretinnen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und wird von Publikum und Presse besonders für ihr einzigartiges Timbre und ihre berührenden Interpretationen geliebt. Ihre makellose Technik und die schwerelose Klarheit ihrer Stimme prädestinieren sie freilich ebenso für die Werke zeitgenössischer Komponisten wie Beat Furrer, Gérard Grisey, Hans Werner Henze und Pierre Boulez.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet Dorothee Mields mit dem Collegium Vocale Gent, der Nederlandse Bachvereini­ging, L’Orfeo Barockorchester, dem Freiburger Barockorchester, RIAS Kammerchor, Bach Collegium Japan, Orchestra of the 18th Century, der Lautten Compagney, Tafelmusik Baroque Orchestra Toronto und dem Klangforum Wien, sowie mit Dirigenten wie Stefan Asbury, Beat Furrer, Philippe Herreweghe, Hans-Christoph Rademann, Paul Goodwin, Gustav Leonhardt, Emilio Pomàrico, Masaaki Suzuki und Jos van Veldhoven. Sie ist gern gesehener Gast internationaler Festspiele wie Bachfest Leipzig, Wartburgkonzerte Eisenach, Suntory Music Foundation Festival in Japan, Boston Early Music Festival, Festival van Vlaanderen, Wiener Festwochen, Händel-Festspiele Halle, Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, Styriarte Graz, Niedersächsische Musiktage, Musikfest Bremen und Les Académies Musicales de Saintes.

Ein wichtiger Bereich ihres künstlerischen Schaffens sind Solo- und Kammermusikprojekte wie z.B. Lord Nelson am NilWhite as Lillies was her Face mit Liedern von John Dowland und Texten von Heinrich Heine, Mort exquise, mort parfumée mit Werken französischer Impressionisten, Duft und Wahnsinn mit Hille Perl und Lee Santana sowie Birds mit Stefan Temmingh. Ihre stetig wachsende vielgestaltige Diskographie mit etlichen preisgekrönten Aufnahmen dokumentiert ihr künstlerisches Schaffen.

Wichtige Projekte der Saison 2017/18 umfassen u.a. Auftritte mit dem RIAS Kammerchor (Monteverdi Marienvesper) und beim Heinrich Schütz Musikfest, sowie Konzerte mit dem Ensemble Pygmalion und Tafelmusik Toronto. Im Frühjahr 2018 singt sie ein Buxtehude Pprogramm mit The English Concert in der Wigmore Hall, gastiert mit dem Collegium Vocale Gent und der Sächsischen Staatskapelle Dresden bei den Salzburger Osterfestspielen und geht mit Stefan Temmingh auf China Tournee.

Seit 2016 unterrichtet Dorothee Mields Gesang am Koninklijk Conservatorium Den Haag.
(Quelle: Heinrich Schütz Musikfest)

Mehr über Babett Hartmann

Babett Hartmann wurde in Zeitz geboren und lebt seit 2007 in Kopenhagen/ Dänemark. Sie studierte Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, im Hauptfach Orgel bei Thomasorganist Prof. Ullrich Böhme und am Königlich Dänischen Musikkonservatorium in Kopenhagen, im Hauptfach Orgel bei Prof. Hans Fagius. Dort spezialisierte sie sich auch auf Chorleitung und schrieb ihre Masterarbeit über „Die Interpretation englischer Chormusik im 17. Jahrhundert“, mit CD-Einspielung.

Später setzte sie ihr Studium in Kopenhagen in der Orgel-Solistenklasse bei Prof. Hans Fagius fort und schloss dieses im Februar 2013 mit einem Debütkonzert, spannend von alter bis neu komponierter Musik, erfolgreich ab. Anschließend absolvierte sie ein Master-Studium im Fach Cembalo/ Alte Musik bei Ketil Haugsand, ebenfalls in Kopenhagen. Dieses schloss sie mit Werken aus vier Ländern ab: Frankreich, England, Italien, Deutschland und auf drei verschiedenen Instrumenten: frühes italienisches, hochbarockes französisches und barockes niederländisches Cembalo. Ihre Masterarbeit schrieb sie über „Die leitende Rolle des Cembalisten im Barockorchester“, mit eingespieltem Videomaterial.

Babett Hartmann übt eine rege Konzerttätigkeit in ganz Europa aus, als Konzertorganistin, Cembalistin und mit diversen Alte Musik Ensembles, wie Ensemble Rost und Ensemble Barocca und dem modernen Cembalo-Percussion-Ensemble Akra. Seit April 2011 ist sie als Organistin und Kantorin an der Grundtvigs Kirche in Kopenhagen tätig.

Babett Hartmann ist aktiv im Odense Barockfestival/ Dänemark als Teil der musikalischen Festivalleitung tätig und leitet das Odense Barockorchester und –Chor. Sie ist ebenfalls die musikalische Leiterin des Förderverein Musikfreunde EULE-Orgel Zeitzer Dom e.V. und organisiert dort die jährliche Orgelkonzertreihe.

Weitere Informationen finden Sie auf www.babetthartmann.wordpress.com.

Ticket Reservierung (Karten werden an der Abendkasse hinterlegt): +49 34 41 53 93 90 / Mail: euleorgelzeitz@gmail.com

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Konzert für Gesang & Orgel, 06.09.20 / 17:00
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Foto: Reiner Eckel

„Goldene Mitte“ Consort Nova Insula und Orgel, 02.08.20 / 17:00

„GOLDENE MITTE“
Musik aus Renaissance und Frühbarock
von S. Calvisius, M.Vulpius, J.H.Schein, u.a.

Consort Nova Insula, Blockflöten und Lauteninstrumente
Babett Hartmann, Orgel und Cembalo

Consort Nova Insula:

  • Julia Andres, Mirjam-Luise Münzel, Friederike Vollert – Blockflöten
  • Amandine Affagard – Lauteninstrumente

Ticket Reservierung

(Karten werden an der Abendkasse hinterlegt): +49 34 41 53 93 90 Mail: euleorgelzeitz@gmail.com

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Consort Nova Insula und Orgel, 02.08.20 / 17:00
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„Salve Regina“ Orgel plus Violine, 28.06.20 / 17:00

„Salve Regina“ Orgel plus Violine

Julian Mallek – Orgel
leva Marija Mallek – Violine

Es erklingen Werke von Telemann, Bach, Rheinberger, Gardonyi, Hakim u.a.

Ticket Reservierung

(Karten werden an der Abendkasse hinterlegt): +49 34 41 53 93 90 / Mail: euleorgelzeitz@gmail.com

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"Salve Regina" Orgel plus Violine, 28.06.20 / 17:00
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VITA

Über JULIAN MALLEK

Quelle: julianmallek.de

Julian Mallek wurde 1984 in Hannover geboren. Mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Mit 14 Jahren begann er mit dem Orgelunterricht bei Ulfert Smidt an der Marktkirche Hannover und legte bald die D-Orgel- und C-Kirchenmusikprüfung ab. Nach dem Abitur am altsprachlichen Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium begann er 2003 mit dem Kirchenmusikstudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig in der Orgelklasse von Prof. Arvid Gast, das er 2004 bei ihm an der Musikhochschule Lübeck fortsetzte und 2008 mit dem B-Diplom abschloss. Anschließend absolvierte Julian Mallek das Kirchenmusik-A-Studium an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Prof. Franz Danksagmüller, das er 2010 mit dem A-Diplom beendete. Ein ERASMUS-Semester 2006/07 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Roman Summereder sowie Meisterkurse bei Prof. Bine Katrine Bryndorf und Prof. Michael Radulescu ergänzten seine Ausbildung. In den Fächern Chor- und Orchesterleitung war Prof. Gerd Müller-Lorenz sein prägender Lehrer.
Nach dem A-Diplom studierte Julian Mallek im Master-Studiengang Orgel und historische Tasteninstrumente an der Hochschule für Musik und Theater in den Orgelklassen von Prof. Pieter van Dijk und Prof. Wolfgang Zerer (Master-Abschluss 2012).
Erste Berufserfahrung sammelte Julian Mallek als Kirchenmusiker der Kirchengemeinden Wohldorf-Ohlstedt und Lemsahl-Mellingstedt in Hamburg. Seit Oktober 2014 ist Julian Mallek Kantor und Organist an der Stadtkirche Preetz/Holstein. Hier zählen die Aufführungen von Kantaten, großer Oratorischer Werke und anspruchsvoller a-capella-Musik mit dem Stadtkirchenchor zu seinen Aufgaben sowie das Orgelspiel an der historischen Plambeck-Orgel von 1733. Sowohl die Förderung zeitgenössischer Musik als auch die historische Aufführungspraxis sind Julian Mallek ein wichtiges Anliegen. Darüber hinaus konzertiert er als Solist, Begleiter und Continuospieler im In- und Ausland.

Über LEVA MARIJA MALLEK

…folgt in Kürze

Literarisch-musikalisches Programm, 13.06.20 / 17:00

Im Christophorusgewölbe des Doms St. Peter und Paul

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Detmold – Zeitz.
In Kooperation mit dem Partnerschaftsverein Detmold-Zeitz e.V.

Ticket Reservierung

(Karten werden an der Abendkasse hinterlegt): +49 34 41 53 93 90 / Mail: euleorgelzeitz@gmail.com

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Literarisch-musikalisches Programm, 13.06.20 / 17:00
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Orgelkonzert Albrecht Koch, Freiberg 07.06.20 / 17:00

Albrecht Koch, Domorganist Freiberg/Sachsen

An der Eule-Orgel kommen in diesem Solokonzert Werke von J. Kuhnau, G. A. Sorge, F. Mendelssohn Bartholdy, J.-P. Leguay u.a. zu Gehör.
Das vollständige Programm wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Tickets

Ticket Reservierung (Karten werden an der Abendkasse hinterlegt): +49 34 41 53 93 90 / Mail: euleorgelzeitz@gmail.com

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Orgelkonzert Albrecht Koch, Freiberg 07.06.20 / 17:00
Bestätigung Abholung *

Fotos: Martin Förster

Über Albrecht Koch

Vita

Quelle: albrechtkoch.com

Foto: Martin Förster

Albrecht Koch zählt als Organist und Dirigent zu den innovativsten Persönlichkeiten der sächsischen Kirchenmusik. Als Musiker wie auch als Künstlerischer Leiter der Silbermann-Tage begeistert er immer wieder mit packenden Interpretationen, beeindruckenden Programmen und großer künstlerischer Kreativität.

Geboren 1976 in Dresden, sammelte Koch im Dresdner Kreuzchor schon als Kind wichtige musikalische Erfahrungen. Zu seinen prägenden Lehrern zählten Arvid Gast, Martin Schmeding und Morten Schuldt-Jensen. Wichtige Impulse erhielt er in Kursen bei Persönlichkeiten wie Roy Goodman, Ewald Koiman, Lars-Ulrik Mortensen und Hans Fagius.

Seit 2008 ist Albrecht Koch als Domkantor und Domorganist in Freiberg/Sachsen, wo ihm mit der Silbermann-Orgel von 1714 eine der bedeutendsten Orgeln der Barockzeit anvertraut ist. Am Freiberger Dom leitet er den Domchor und die Domkurrenden, mit denen er nicht nur Aufführungen etwa der großen Oratorien und Passionen Johann Sebastian Bachs gestaltet, sondern auch durch die Erschließung und Wiederaufführung vergessener Werke der sächsischen Musikgeschichte vielfach Anerkennung findet. Mit seinem Ensemble Freiberger Dom-Music sowie chordae freybergenses spürt er zudem dem originären Klang der Renaissance nach, der sich mit den Engelsinstrumenten von 1594 in der Grablege der Wettiner im Freiberger Dom bis heute erhalten hat.

Neben seiner Freiberger Tätigkeit ist Albrecht Koch ein international geschätzter Künstler. So gastierte er beim Bachfest Leipzig, den Dresdner Musikfestspielen, dem Orgelfestival Holland, dem Festival Toulouse les Orgues oder dem Orgelfestival Madeira. Konzertreisen führten ihn neben ganz Deutschland in zahlreiche europäische Länder und nach Australien. Rundfunk-, CD- und Filmproduktionen, u.a. nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, zeichnen ein Bild seiner Arbeit. Er wird regelmäßig als Juror zu wichtigen europäischen Orgelwettbewerben verpflichtet und unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.

Seit 2010 ist Albrecht Koch Präsident der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft und hat zugleich die Künstlerische Leitung der renommierten Silbermann-Tage und des Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerbs inne. Er ist berufenes Mitglied im Sächsischen Kultursenat. Die Stadt Freiberg vertritt er als Artistic Director in der Vereinigung European Cities of Historical Organs (ECHO).

Wirken

Quele: albrechtkoch.com

ORGANIST

Mit sechs Jahren saß Albrecht Koch zum ersten Mal auf einer Orgelbank. Schon immer zog die Königin der Instrumente ihn in seinen Bann. Er ist geprägt von einer musikalischen Kindheit im Dresdner Kreuzchor, den Schallplatten mit Bachs Orgelwerken auf Silbermann-Orgeln und nicht zuletzt dem oft kreativen und zugleich avantgardistischen Spiel von Kreuzorganist Michael-Christfried Winkler in den Gottesdiensten der Dresdner Kreuzkirche.
Mit zwölf Jahren erhielt Albrecht Koch bei Hans-Dieter Schöne in Dresden ersten Orgelunterricht, zuvor schon hatte er in der erzgebirgischen Heimat seiner Großmutter Gottesdienste gespielt. Nach dem Abitur kurzzeitig Schüler von Gerhard Dickel am Hamburger Michel, zog es ihn zum Kirchenmusikstudium zurück nach Sachsen. Am traditionsreichen Kirchenmusikalischen Institut der Hochschule für Musik und Theater Leipzig prägte ihn Arvid Gast in seinen musikalischen Schwerpunkten: Mit Johann Sebastian Bach als Zentrum das große barocke nord- und mitteldeutsche Orgelrepertoire, dazu Felix Mendelssohn-Bartholdy sowie die romantischen Großmeister Max Reger und Sigfrid Karg-Elert. In den Begegnungen mit Hans Fagius, Ewald Kooiman oder Ton Koopman lernte Koch viel über lebendiges und packendes Musizieren. Dies versucht er auch an der Großen Silbermann-Orgel von 1714 im Freiberger Dom zu praktizieren, die ihm seit Beginn seiner Tätigkeit als Domorganist im Jahr 2008 sein alltägliches Hausinstrument und immerwährende Inspiration geworden ist. Auch wird er immer wieder von den großen europäischen Barockorgeln beeinflusst, an die er regelmäßig zu Konzerten eingeladen wird. Eine weitere Leidenschaft gilt den Komponisten und Instrumenten der deutschen Spätromantik.

DIRIGENT

Schon mit 15 Jahren leitete Albrecht Koch als Chorpräfekt Proben im Dresdner Kreuzchor. Die Leidenschaft für das Dirigieren blieb erhalten, als er schon als Student Assistent des Leipziger Universitätsmusikdirektors Wolfgang Unger wurde, der ihn förderte und ihm ein wichtiger Mentor war. Ein Chorleitungsstudium bei Morten Schuldt-Jensen gab ihm später wichtige Impulse. Auch wenn der Orgel heute sein Hauptaugenmerk gilt, ist Koch ein ebenso leidenschaftlicher Dirigent.
Als Kantor am Freiberger Dom obliegt ihm die Leitung der dortigen Chöre. Mit dem traditionsreichen Freiberger Domchor musiziert Albrecht Koch das gesamte Oratorien-Repertoire. Dabei pflegt er mit der Schwerpunktsetzung auf das Werk J.S. Bachs alte Traditionen, erweitert diese aber immer wieder um bekannte und unbekannte romantische sowie zeitgenössische Werke u.a. von Igor Stravinsky, Witold Lutosławski, Michael Tippet, Duke Ellington oder Torsten Harder. Neben der Mittelsächsischen Philharmonie Freiberg arbeitet er dabei regelmäßig mit den Dresdner Kapellsolisten und dem Philharmonischen Kammerorchester Dresden zusammen.
Darüber hinaus leitet Koch die allsonntäglich singende Freiberger Domkurrende und den Domkinderchor. Generationsübergreifend Menschen Musik und Gesang nahezubringen, ist ihm ein wichtiges Anliegen. Ebenso versteht er es, mit seinen Sängern die Grenzen des eigenen Tuns auszuloten und zu überschreiten.
Albrecht Koch arbeitet mit Vorliebe mit Originalklangensembles zusammen. Dazu zählen regelmäßig die Batzdorfer Hofkapelle oder das Dresdner Barockorchester, ebenso dirigierte er die Wiener Akademie oder Musica Baltica. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet ihn mit Susanne Scholz und chordae freybergenses, dem Ensemble auf den Nachbauten der Freiberger Renaissance-Geigen von 1594. Um Musik aus dem Umfeld des Freiberger Domes um 1600 musizieren zu können, gründete er das Ensemble Freiberger Dom-Music als ein solistisches Spezialensemble für frühbarocke Musik. In den Beständen der Freiberger Möller-Bibliothek oder der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden entdeckt er immer wieder spannende Handschriften und Drucke und bringt sie zur Wiederaufführung.

PÄDAGOGE

Vermitteln und Neugierig machen sind Albrecht Koch ein großes Anliegen. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um Kinder, Jugendliche oder Erwachsene handelt.
Eine Leidenschaft gilt dabei dem Unterrichten. Seit 2015 betreut er an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig eine Orgelklasse. Immer wieder wurde er zu Kursen verpflichtet, zuletzt in den Niederlanden (Alkmaar) und Russland (St. Petersburg, Moskau). In Freiberg unterrichtet er im Rahmen der D-Ausbildung der Sächsischen Landeskirche junge Nachwuchsorganisten und bereitet sie auf ein Hochschulstudium vor. Auf seine Initiative hin wurde am Dom eine Bundesfreiwilligenstelle geschaffen, die an der Dommusik angesiedelt ist und auf ein späteres Kirchenmusikstudium praktisch vorbereiten soll.
Auch als Pädagoge bei vielfältigen Kinder- und Jugendprojekten wird Albrecht Koch geschätzt. Die zahlreichen Kinderorgelführungen im Freiberger Dom zeugen ebenso davon wie die vielen von ihm initiierten Kinderprojekte der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft e.V., u.a. der mit dem Sächsischen Heimatpreis ausgezeichnete Kinderorgelführer (bisher erschienen: Freiberger Silbermann-Orgeln und Hofkirche Dresden). Ebenso verantwortete er ein Quartettspiel mit europäischen Denkmalsorgeln und entwarf verschiedene Kinderkonzertformate, bei denen er mit großer Freude mit der Dresdner Schauspielerin Josephine Hoppe zusammenarbeitet.

ENGAGEMENT

Albrecht Koch gilt nicht nur als engagierter Musiker und Lehrer, sondern auch als Ideengeber und Berater, der gesellschaftliche und politische Verantwortung übernimmt. Als wichtigstes und traditionsreichstes Ehrenamt steht zuvorderst die Präsidentschaft der Gottfried Silbermann-Gesellschaft e.V. mit weltweit etwa 250 Mitgliedern, die er seit 2010 innehat. Die Stadt Freiberg vertritt er als Artistic Director in der Vereinigung European Cities of Historical Organs (ECHO). Der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich berief ihn 2017 in den Sächsischen Kultursenat. Zuvor war er drei Jahre lang Beiratsmitglied der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Weiterhin ist er Mitglied der Sparte Kirchenmusik des Kulturraums Erzgebirge-Mittelsachsen.
Neben seinen Ehrenämtern ist Albrecht Koch Mitglied in der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft e.V. und über die Domgemeinde Freiberg der Neuen Bach-Gesellschaft e.V. und der Mitteldeutschen Barockmusik e.V. verbunden.

Video

Festgottesdienst – Chormusik, 17.05.20 / 10:00

Ökumenischer Festgottesdienst
zum Abschluss der Tage der Mitteldeutschen Barockmusik in Zeitz

Es singen die Kirchenchöre

Eine Veranstaltung der Tage der Mitteldeutschen Barockmusik unterstützt vom Förderverein Musikfreunde EULE-Orgel Zeitzer Dom e.V..

Ticket Reservierung
(Karten werden an der Abendkasse hinterlegt): +49 34 41 53 93 90 / Mail: euleorgelzeitz@gmail.com

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Festgottesdienst - Chormusik, 17.05.20, 12:00
Bestätigung Abholung *