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Die EULE-Orgel feiert Jubiläum

Sie hören im Video: Buxtehude C-Dur Präludium, Fuge und Ciacona gespielt von Babett Hartmann an der EULE-Orgel

Wiedergeburt einer Königin

Was hat sie nicht schon alles erlebt, die EULE-Orgel im Zeitzer Dom. Nach mehreren Reparaturen und Umbauten, seit sie nach Anweisungen von Heinrich Schütz 1663 erbaut wurde, erlebte sie sogar einen Totalschaden als 1982 ein Vierungspfeiler samt Gewölbe einstürzte. Nach historischen Dispositionsangaben konnte sie von 1999 bis 2001 wieder aufgebaut werden. Heute ist die Orgel nach der Rekonstruktion mit der frühesten erhaltenen Disposition von 1750 nahezu identisch mit der von Heinrich Schütz aus dem Jahre 1663 (mehr zur Geschichte der Orgel).

Am 25. November 2001 erlebte die EULE-Orgel im prall gefüllten Dom St. Pater und Paul ihre feierliche Wiedereinweihung. Ein denkwürdiges Datum, dem mit dem Konzert für zwei Orgeln und Violoncello am 28.11. diesen Jahres gedacht werden sollte. Das derzeitige Pandemiegeschehen machte das leider unmöglich. So hat unser Vereinsmitglied Johannes Schwarz die Geschichte der EULE-Orgel im Zeitzer Dom in einem Video nachgezeichnet.

Spielen, spielen und nochmals spielen

Zwischen der Wiedereinweihung und dem Jubiläum lag noch ein Ereignis, das zur Gründung des Vereins Musikfreude EULE-Orgel im Zeitzer Dom e.V. führte. Im Jahr 2009 wurde an der Orgel Schimmelbefall festgestellt. Der wurde 2012 behoben und löste die Frage aus, wie das kostbare Instrument am besten vor solchen Schäden zu schützen wäre. Prof. Dr. Winfried Schrammek. dem die Restaurierung nach historischen Vorgaben zu verdanken ist, brachte es auf den Punkt: „Spielen, spielen und nochmals spielen.“ Mit diesem und dem Ziel des Erhaltens der Musiktradition gründeten Musikfreunde am 26. April 2012 den Verein. Seitdem erlebt das Publikum im Zeitzer Dom die viel beachteten EULE-Orgelkonzerte unter musikalischer Leitung von Babett Hartmann.

Konzertabsagen

Von 2-G über 2G+ zur Absage Weiterlesen

EULE-ORGEL Programm 2021

EULE-Orgel-Jubiläum und das Konzertprogramm 2021 Weiterlesen

„…und wie lebendig!“

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Veranstaltungen

ABGESAGT! Silvesterkonzert / 31.12., 19:00 Uhr, Dom St. Peter und Paul

Festkonzert für Orgel und Trompete

Silvesterkonzert

Christoph Mehner, Ehingen (Orgel)
Jürgen Hartmann, Delitzsch (Trompete)

PROGRAMM

Werke von Bach, Telemann, Mendelssohn, Schütz, Gervaise u.a.

Mehr demnächst

BUCHUNG

Eintrittspreise:
15,00 Euro / ermäßigt 13,00 Euro / Junior 3,00 Euro

Telefonische Kartenreservierung: +49 34 41 53 93 90
Reservierung via E-Mail: euleorgelzeitz@gmail.com

Hier können Sie via Formular reservieren. Abholung bitte bis 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn!

Silvesterkonzert, 31.12.21, 17:00, Dom St. Peter und Paul
Bestätigung Abholung *
VITA CHRISTOPH MEHNER

Christoph Mehner, Orgel

  • Studium der Kirchenmusik  in Dresden und  Leipzig
  • 1984 Preisträger des „Internationalen J.S.Bach-Wettbewerbes“ in Leipzig
  • 1984 bis 1986 kirchenmusikalische Tätigkeit am Freiberger Dom
  • 1985 bis 1987 Dozent  für Orgelspiel an der Hochschule für Musik in Leipzig und an der Kirchenmusikschule in Halle
  • 1986 bis 1987 Tätigkeit als Organist am Gewandhaus in Leipzig
  • 1988 bis 1992 Kirchenmusiker in NRW
  • seit 1992 Kirchenmusiker in Ehingen an der Donau
  • Konzerttätigkeit als Organist, Cembalist und Chorleiter in europäischen Musikzentren, Israel, USA und Südafrika
VITA CHRISTOPH MEHNER

Jürgen Hartmann, Trompete

Jürgen Hartmann ist seit 1990 freischaffend als Solotrompeter und Trompetenpädagoge tätig. Er betreibt eine ausgedehnte Konzerttätigkeit auf dem Gebiet der Barockmusik und musiziert dabei sowohl auf der modernen Trompete als auch auf der Naturtrompete. Um alten und wiederentdeckten Werken in Spielweise und Besetzung besser gerecht werden zu können, gründete er das Trompetenensemble Jürgen Hartmann (seit 2009 die Hochfürstlich Sachsen-Weißenfelsische Hoftrompeten), das Ensemble musica laetitia und das Barockorchester musica laetitia.

Jürgen Hartmann konzertiert sowohl solistisch als auch mit seinen Ensembles und als regelmäßiger Gast in renommierten Orchestern wie dem Bachorchester des Gewandhauses zu Leipzig, dem Mitteldeutschen Kammerorchester, dem Thüringischen Kammerorchester Weimar, dem Händelfestspielorchester Halle und anderen. Konzertreisen führten ihn durch ganz Deutschland, nach Dänemark, Belgien, Russland, Frankreich, Griechenland, Italien, Südamerika und in die USA. Seine Stärke liegt in der exzellenten Klangqualität sowohl auf der modernen Trompete als auch auf der Naturtrompete und somit einer spannenden authentischen Gegenüberstellung der verschiedenen Klangwelten.

Jürgen Hartmann studierte an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar zunächst Gesang, dann Trompete bei Prof. Peter-Michael Krämer. Es folgten Engagements am Staatstheater Cottbus, im Rundfunk-Blasorchester Leipzig und an der Philharmonie Gera. Weiterführende Studien auf der ventillosen Naturtrompete führten ihn zu Prof. Friedemann Immer. Sie bildeten Grundlage für die sehr intensive Beschäftigung mit diesem Instrument und die spezielle Hinwendung zur Naturtrompete.

Seit 25 Jahren unterrichtet Jürgen Hartmann Trompete als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.

ABGESAGT! „In Dulci Jubilo“ / 12.12., 17:00 Uhr

In Dulci Jubilo

Festliche Musiken für Advent und Weihnachten von Michael Praetorius und Zeitgenossen

Capella de la Torre
Margaret Hunter, Sopran
Hildegard Wippmann, Pommer und Flöte
Gerd Schnackenberg, Posaune
Regina Hahnke, Bassdulzian
Johannes Vogt, Laute/E-Bass
Martina Fiedler, Orgel
Mike Turnbull, Percussion
Katharina Bäuml, Schalmei und Leitung

Ein außergewöhnlicher Höhepunkt im monumentalen Gesamtwerk von Michael Praetorius ist die 1619 veröffentlichte Sammlung „Polyhymnia caduceatrix et panegyrica“. Sie vereint 40 Choralkonzerte in der „neuen italienischen Concerten-Manier“, die Praetorius für festliche Anlässe an verschiedenen Höfen in Mitteldeutschland komponiert hatte. Ein Herzstück sind darin die großartigen Kompositionen über populäre Advents- und Weihnachtslieder, wie etwa „Nun komm, der Heiden Heiland“, „In dulci jubilo“, „Gelobet seist du, Jesu Christ“ oder „Vom Himmel hoch, da komm ich her“. Praetorius gelingt es in unnachahmlicher Weise, diese einfachen Liedsätze in eine variabel besetzte Formen mit mehreren vokalen und instrumentalen Chören und festlich erstrahlen zu lassen.

Das Publikum wird um Beachtung der 2 G-Regeln gebeten. Zutritt haben Gäste, die nachweislich geimpft oder genesen sind. Wir bitten um Verständnis.
Nach Möglichkeit bitten wir um Vorreservierung.

Foto: Greiner-Napp

Tickets
15,00 € , 12,00 € ermäßigt, 5,00 €  Junjor

Reservierung

Telefonische Kartenreservierung: +49 34 41 53 93 90
Reservierung via E-Mail: euleorgelzeitz@gmail.com

Oder via Formular

ABGESAGT! „In Dulci Jubilo“, 12.12.2021, 17:00, Dom St. Peter und Paul
Bestätigung Abholung *