Ein Kaleidoskop der Sinne
Ein Kaleidoskop der Sinne 3 D Audio Dom – bis Sonntag im Franziskanerkloster
Ein Kaleidoskop der Sinne 3 D Audio Dom – bis Sonntag im Franziskanerkloster
Faszinierende Klangwelten 3D Audio trifft Heinrich Schütz trifft Orchestronik. Großes Kino für die Sinne.
Heinrich Schütz Musikfest in Zeitz. Weiterlesen
Vokal- und Instrumentalensemble Vox Luminis
Lionel Meunier, Bass und Leitung
Vox Luminis – Stimme des Lichts – nennt sich das belgische Vokalensemble, das in den vergangenen Jahren durch atemberaubende Interpretationen von Musik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts auf sich aufmerksam gemacht hat. Seit 2004 begeistern die Sänger und Sängerinnen um Lionel Meunier, Gründer, künstlerischer Leiter und Bass-Fundament des Ensembles, mit stilistisch vielschichtigen Programmen. Dabei lassen ihre großartigen Konzerte und preisgekrönten Einspielungen auch bislang weniger bekannte Kompositionen in neuem Licht erstrahlen.
Für das Konzert in Zeitz wiederum wenden sich die Musikerinnen und Musiker von Vox Luminis den Symphoniae Sacrae III von Schütz zu. Die klangschönen Kompositionen seiner Meisterschüler David Pohle (ab 1678 in Zeitz und ab 1682 in Merseburg tätig), Johann Theile (ab 1694 musikalischer Berater des Herzogs von Zeitz) und Christoph Bernhard (ab 1680 Hofkapellmeister in Dresden) berühren nicht weniger die Herzen der Menschen und tragen Botschaften voller Strahlkraft und Menschlichkeit in sich.
Foto: Tom Blaton
Karten: 25,- € / erm. 17,- € | Junior!:5,- €
Die Moritzburg an der Elster gehört zu den drei Residenzen der kursächsischen Sekundogeniturlinien im südlichen Sachsen-Anhalt. In der dreiflügeligen Schlossanlage spielt vor allem die Alltagswelt der albertinischen Linie derer von Sachsen-Zeitz die Hauptrolle. Beim Spaziergang durch die barocken Räume erfährt man Wissenswertes und Vergnügliches über die Bischöfe und Herzöge von Sachsen-Zeitz und ihre Angestellten.
Sonderführung mit Carmen Sengewald, Museum Schloss Moritzburg Zeitz
max. 35 Personen; Anmeldung erforderlich
Treffpunkt an der Museumskasse | Dauer: 60 bis 70 Minuten
Eine Veranstaltung des Museums Schloss Moritzburg Zeitz
Dass „auch die löbliche Music / von den noch anhaltenden gefährlichen Kriegs-Läufften“ gestört, ja mancherorts gar im Niedergang begriffen sei, beklagte bitter Heinrich Schütz im Jahre 1636 – und schuf dennoch Werke von berückender Schönheit und tiefer Emotionalität – nur eben nicht in großen Besetzungen, die schlicht für die Aufführung nicht verfügbar waren. Und so sind die Kleinen geistlichen Konzerte, in zwei Teilen 1636 und 1639 erschienen, eine seiner charakteristischsten schöpferischen Leistungen, ein Repertoire, in dem der Komponist seine Kunst der Textvertonung in prägnantester Weise demonstriert, ein Ergebnis seiner (zweiten) Italienreise und der Begegnung mit Claudio Monteverdis musikdramatischen Werken. Solistische Vokalmusik ganz auf der Höhe der Zeit schufen auch Christoph Bernhard, Adam Krieger und andere, nicht zuletzt aber Sophie Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel, eine der wenigen bekannten weiblichen Stimmen jener Zeit.
In ihrem Programm präsentiert uns Isabel Schicketanz, gefragte Solistin für die Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts und prägnante Stimme innerhalb der Schütz-Gesamteinspielung unter Leitung von Hans-Christoph Rademann, eine Auswahl jener solistischen Werke des Sagittarius und schenkt uns damit in ihrem Solokonzert Musik voller Zuversicht und Glaubenstrost.
Karten: 18,- € / erm. 9,- € | Junior!: 5,- € (Zugang nicht barrierefrei)
Foto: Alexander Bischoff
Die Liste der Kompositionen, die dem Thomanerchor gewidmet sind, ist lang. Das beeindruckendste Geschenk in acht Jahrhunderten Chorgeschichte erhielten die Thomaner am Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 vom Dresdner Hofkapellmeister Heinrich Schütz. Der hatte zwar nichts mit der Thomaskirche zu tun, schätzte aber den Chor derart, dass er den Thomanern, die unter Krieg und Pest gelitten haben wie kaum ein zweites Ensemble, seine berühmte Geistliche Chor-Music widmete. – Denn er habe „in der Tat befunden, wie der Musicalische Chor zu Leipzig allezeit vor andern einen großen Vorzug gehabt“, lobte Schütz in seiner Vorrede zum Werk überschwänglich. Geschickt verband der namhafteste Musiker Sachsens sein Geschenk zudem mit einer Bitte: Die Stadt solle den Chor „wie bisher erhalten und stärken“. Die Widmung ließ sich Leipzig viel kosten: 22 Gulden und 18 Groschen sandte man nach Dresden – eine Summe, die die sonst üblichen Zahlungen nach derartigen Widmungen weit überstieg.
Karten: 20,- € / erm. 12,- € | Junior!: 5,- €
Foto: Matthias Koch
Doreen Busch – Mezzosopran
Frank Petersen – Laute/Theorbe/E-Gitarre/Live-Electronic

Foto: Ensemble Resonantia
In diesem Konzertprogramm, anlässlich der Ausstellung „Zitronen für Zeitz“, erklingen Heinrich Schütz Werke in historisch informierter Aufführungspraxis, sowie in zeitgenössischer Bearbeitung des Ensembles unter Einsatz von moderner Live-Electronic, E-Gitarre und Loop-Technik. Auf diese Weise unterstreichen die Musiker die Zeitlosigkeit im Werk Heinrich Schütz und die Strahlkraft seiner Musik auf die heutige Zeit.
Tickets: 8,- € | erm. 6,- €
Tickets sind erhältlich in der Touristinformation Zeitz und/oder www.reservix.de
Förderverein
MUSIKFREUNDE EULE-ORGEL ZEITZER DOM e.V.
Schloßstraße 6
06712 Zeitz;
Tel. (0 34 41) 53 93 90
E-Mail: euleorgelzeitz@gmail.com
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